Jun
8
2011

Keine Gefahr für Lebensmittelversorgung in Herbede



Seit fast 10 Jahren prophezeit die Verwaltung, Herbede werde unterversorgt sein, wenn es nicht mit der Zeit gehe und dem Bau eines großen Lebensmittelsupermarktes außerhalb des Zentrums zustimme. Anfang 2000 wollte die Verwaltung das städtische Grundstück im Gerberviertel an einen Discounter (Lidl) verkaufen. Diesen Versuch haben die Bürger erfolgreich abgelehnt. Jetzt gewährt die Verwaltung ihr Wohlwollen einem Lebensmittelvollsortimenter (Edeka), der seine Konzerninteressen in Herbede durchzusetzen versucht. Noch hindert ein Moratorium die Verwaltung, mit dem Konzern handelseinig zu werden.
Bis zum heutigen Tag wehren sich Bürger gegen den Willen der Mehrheitsparteien im Rat (SPd und Grüne), die Zukunft des Zentrums für die Verkaufsstrategien eines Konzerns aufs Spiel zu setzen. Herbede wird auch in Zukunft mit Lebensmitteln versorgt sein – im Stadtteilzentrum.
Nicht nur REWE hat sein Interesse für eine Nachfolge angemeldet, sollte Edeka sich ganz aus Herbede zurückziehen, es gibt auch andere Lebensmittelmarktbetreiber, die bereit sind, sich auf die örtlichen Gegebenheiten einzulassen und nicht versuchen, einer Stadt ihre Bedingungen zu diktieren. Das gilt auch für eine gute, nachbarschaftliche Versorgung zum Beispiel der CAP-Märkte, über die WAZ, “Supermarkt als CAP der guten Hoffnung”, vor einigen Tagen berichtete.

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Apr
15
2011

Werbegemeinschaft – mit Lügen ins Gerberviertel?



Eigentlich ist die Werbegemeinschaft Herbede ist dazu da, “die Belange der Mitglieder zu unterstützen und zu fördern.” Dies hat nun der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Dominik Grütter, Inhaber des Edeka-Marktes in der Meesmannstraße, allzu wörtlich und sehr persönlich genommen: In einem Leserbrief der Werbegemeinschaft (Image, April 2011) fordert er als deren Vorsitzender den Umzug seines Edeka-Marktes in das Gerberviertel.

“Wir von der Werbegemeinschaft haben an dieser Aktion (gemeint ist der “Schwarze Donnerstag”, 22.11.2007), nicht teilgenommen”, heißt es in dem Leserbrief Grütters: Stirbt Herbede aus???.

Wir von der Werbegemeinschaft? Herr Grütter beliebt im Pluralis Majestatis (Bezeichnung der eigenen Person im Plural als Ausdruck der Macht) zu verkünden, was ganz Herbede besser weiß: Die damalige Werbegemeinschaft hat nicht nur die Aktion “Schwarzer Donnerstag”, sondern auch sämtliche Initiativen gegen eine Lebensmittelmarktansiedlung im Gerberviertel gemeinsam mit dem Heimatverein und dem Bürgerkreis entwickelt und realisiert! Sehen Sie sich die Fotos und Dokumente zur Aktion der “Schwarze Donnerstag” hier an!

Herr Grütter, bleiben Sie bei der Wahrheit!

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Apr
14
2011

“Unser” Vollversorger im Zentrum



Korrektur:
Der Eigentümer des Lebensmittel-Vollversorgers an der Meesmannstraße hat uns gegenüber bestätigt, dass er, in Abstimmung mit dem Eigentümer eines benachbart liegenden Einzelhandelbetriebes, die Möglichkeit prüft, beide Betriebsflächen zusammen zu legen.

Mit dieser vergrößerten Verkaufsfläche könnte er nach Auffassung des Bürgerkreises seine Chancen im Zentrum wahrscheinlich verbessern, aber dies ist offenbar von Edeka nicht gewollt: Siehe Dementi des Edeka-Gebietsleiters Standortentwicklung und Expansion).

Andere Supermarktbetreiber haben in Gesprächen mit dem Bürgerkreis wiederholt ihr Interesse an diesem Standort bekundet. Selbst die kleinere Fläche hielten sie angesichts der optimalen Lage im Zentrum für akzetabel.

Als Problem könnte sich erweisen, dass der Betreiber des Lebensmittelmarktes eigentlich in das Gerberviertel umsiedeln möchte und als Vorsitzender der Werbegemeinschaft, gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden, der zugleich Inhaber einer wichtigen Ortszeitung ist, auch mit Hilfe dieser Zeitung seine persönlichen Interessen propagiert … Aber das nehmen wir mit Humor! Oder? Nutzen wird es ihm in Herbede eher nicht.

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Apr
14
2011

Auch Immobilieneigentümer sind aktiv!

Die Zusammenlegung von Verkaufsflächen wird derzeit geprüft, so dass der Lebensmittel-Vollversorger an der Meesmannstraße eine gesamte Verkaufsfläche von über 1.000 m2 hätte. Dies würde den beiden anderen Lebensmittelmarktbetreibern, die derzeit eine Verkaufsfläche von jeweils ca. 600 m2 haben, immer noch die Möglichkeit offen lassen, durch eigene Optimierungen ein relatives und gesundes Angebotsgleichgewicht zu erhalten. Dies wäre bei der Übersiedlung eines Betreibers in das Gerberviertel schon allein wegen des Vorteils der dortigen Parkbedingungen nicht mehr gegeben. Werbegemeinschaft, Heimatverein und Bürgerkreis haben bereits 2007 von der Stadt gefordert, die Parkscheibenregelung wieder einzuführen und die Parkautomaten abzubauen – bisher vergebens!

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Apr
14
2011

Eine gute Nachricht kommt selten allein!

Die Standortplanung der Rewe-Dortmund befasst sich derzeit mit einem Standort im Zentrum an der Meesmannstraße.

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Apr
14
2011

Im Zentrum ist Bewegung!

Eine gute Nachricht für die Geschäftsleute und Immobilienbesitzer in der Meesmannstraße und für die Kunden, die die Einkaufsatmosphäre im Zentrum Herbedes lieben und erhalten wollen: Netto, der Nachfolger von Plus, beschäftigt sich erneut mit der Optimierung seiner Filiale an der Wittener Straße. Diesbezüglich befindet er sich in Gesprächen mit den Grundstückseigentümern der Liegenschaften. Es soll am bisherigen Standort eine Lösung gefunden werden, die eine attraktive und nachhaltige Lebensmittelversorgung im Bereich des Zentrums absichert.

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Apr
9
2011

07. April: Treffen mit Vertretern der Fraktionen des Rates der Stadt

Am 07. April 2011 fand eine Zusammenkunft des Bürgerkreises mit Vertretern der Fraktionen des Wittener Rates in Herbede statt. Ergebnis:

  • Der Weiterentwicklung des Stadtteilzentrums Herbede im Bereich der Meesmannstraße und ihrem Umfeld wird Priorität eingeräumt. Der Bürgerkreis wird hierzu entsprechende Voten der Akteure (Eigentümer, Standortentwickler oder Betreiber) einholen.
  • Für den Standort im Gerberviertel wird im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements – unter Beteiligung des Rates und Einbeziehung der Verwaltung – eine Machbarkeitsstudie erstellt. Sie schließt die zentrenschädigenden Einzelhandel aus. Hierzu wird eine entsprechende Formulierung durch den Bürgerkreis den Fraktionen zur parlamentarischen Beratung vorgelegt.
    (Siehe Formulierungsvorschläge für Gerberviertel Machbarkeitsstudie)
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Apr
8
2011

Bürgerkreis gegen Wachstumswahn – für den Erhalt des Zentrums!

Edeka wird nicht von “einem übermächtigen Konzern” betrieben, sondern von einem kleinen Einzelhändler im Ort, der alleine “beurteilt und entscheidet was er an dem Standort macht und wie er zukunftsfähig arbeitet. Die Edeka ist eine Genossenschaft, sie unterstützt den Händler und hilft bei der Finanzierung.” Auf diese Weise belehrt ein nicht ganz unbedeutendes Architekturbüro den Bürgerkreis. Antwort des Architekturbüro Bieber auf die Bewertung seines Exposés “Entwicklungsmöglichkeiten im Kernbereich” durch den Bürgerkreis.
Wir werden uns mit dem Thema Lebensmitteleinzelhandel und Folgen der Konzentration für Kunden in Zukunft intensiver befassen. Es geht ja für Kunden nicht nur um bequeme Wege, sondern auch um Qualität, Vielfalt und letztlich um günstige Preise, die sogar das Kartellamt durch die Konzentration bedroht sieht. Die Herbeder Bürger werden dem Wachstumswahn eines Konzerns nicht ihren Stadtteil opfern!

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Mrz
1
2011

Stadteilentwicklung – Kompetenz ist gefragt! Veranstaltung der CDU, 02.03.11

Die Veranstaltung der CDU “Wie sieht Herbedes Zukunft aus?”, Mittwoch, 02.03.11, 19 Uhr, Café Medicus, ein Anfang für eine faire, sachliche Diskussion über die weitere Entwicklungsperspektiven des Stadtteils. Ein Bürgerbegehren, der “schwarze Donnerstag”, weitere Proteste, endlose Gespräche und schließlich ein Memorandum waren notwendig, um die Verwaltung daran zu hindern, eines der besten Grundstücke in der Stadtmitte, außerhalb des Einkaufszentrums, an einen Discounter oder großflächigen Lebensmitteleinzelhandel zu verschachern.
Der Bürgerkreis hat in aufwändiger Arbeit, ohne Unterstützung der Stadt, die Potenziale für weitere Entwicklungsmöglichkeiten im Zentrum ermittelt und sie in einer Broschüre vorgestellt “Witten Herbede – Potenziale und Weiterentwicklung im Kern“, Sept. 2010. Sie werden, ebenso wie die Frage nach der zukünftigen Nutzung des alten Schulgebäudes bzw. Fläche im Gerbeviertel, Gegenstand der Diskussion im Rahmen der CDU-Veranstaltung sein, an der u.a. auch der Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Südwestfalen, Klaus Willmers, der Geschäftsbereichsleiter Handel und Verkehr der IHK Mittleres Ruhrgebiet, Stefan Postert, und der Stadtbaurat der Stadt Witten, Dr. Markus Bradtke, teilnehmen werden.

Dazu der Brief des Bürgerkreises an die Fraktionen.

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Feb
13
2011

Stadtpolitik : Nächste Runde für das Gerberviertel

Unter der Rubrik “Stadtpolitik” berichtet die WAZ über Entwicklungen in der Diskussion über das Gerberviertel: “Nächste Runde für das Gerberviertel” (WAZ)
Grundlage der Diskussion sind für den Bürgerkreis das eindeutige Bekenntnis der Herbeder Bürger und Gewerbetreibenden zum Erhalt und zur Entwicklung des Herbeder Zentrums. Die Ansiedlung eines großflächigen Einzelhandels im Gerberviertel wurde, dokumentiert in zahlreichen Stadteilwerkstätten und Stellungnahmen, mehrheitlich ausgeschlossen. Für weitere Diskussion über die Zukunft des Stadtteils hat der Bürgerkreis zu wesentlichen Eckpunkten eine Broschüre über die Potenziale im Zentrum Herbedes erstellt, die auch heruntergeladen werden kann.

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